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HRM-Dossiers
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Kompetenzen sichtbar machen und nutzen (Nr. 19)

Jeder Mensch erwirbt rund 70% seiner Kompetenzen bei beruflichen und ausserberuflichen Tätigkeiten. Meist erhält er dafür ein Diplom oder eine  sonstige Auszeichnung, denn das implizite Wissen entzieht sich im wesentlichen Masse der direkten Beschreibung.
In der Schweiz gibt es bereits verschiedene Methoden und Verfahren, um vorhande Kompetenzen sichtbar zu machen. Ziel dieses Bestrebens ist es, eine wissensbasierte Gesellschaft und Wirtschaft aufzubauen und jegliche Kompetenzen quer durch alle Hierarchien der Unternehmungen zu nutzen.
Dieses HRM-Dossier ist in drei Teile gegliedert. Erstens führt es in die verschiedenen Arten und Definitionen des Lernens, Wissens und der Kompetenzen ein und vertieft die Bezüge dieser Begriffe zueinander. Der zweite Teil ist dem Sichtbarmachen der Kompetenzen, insbesondere der nicht formell erworbenen Kompetenzen gewidmet. Auch eine Übersicht über Verfahren und Methoden in der EU ist angefügt. Zuletzt wird das engere Zusammenrücken von Lernen und Arbeit und dafür günstige Rahmenbedingungen diskutiert.

Inhaltsverzeichnis

- Zusammenfassung
- Einleitung
- Facetten des Lernens

  Lebenslanges Lernen ist Realität
  Das Wissen ist an den Menschen gebunden
  Gelernt wird immer und überall
  Über das Lernen zum Wissen und zu den Kompetenzen
- Formelles und nicht formelles Lernen
- Explizites und implizites Wissen
- Formelle und nicht formelle Kompetenzen
- Wie werden aus Kompetenzen Qualifikationen?

- Lernen und Umfeld
  Formelles und nicht formelles Lernen ergänzen und befruchten sich
  Alle Kompetenzen sichtbar machen
  Implizites Wissen spielt eine entscheidende Rolle...
  ... und kommt in den Kompetenzen zum Ausdruck
- Verfahren und Methoden zum Erkennen und Erfassen der nicht formell erworbenen Kompetenzen
  Die Kompetenzenbilanzierung
  Ein aktiver, handlungsorientierter Prozess
  Ablauf, Inhalt und Ziele der Kompetenzenbilanzierung gemäss Joras
- Einblick ins Potenzial
  Überblick über Verfahren, Methoden und Instrumente der Kompetenzenbilanzierung in der Schweiz
  Anerkennen und validieren der nicht formell erworbenen Kompetenzen
  Nachweis der nicht formell erworbenen Kompetenzen
  Vorschläge für ein schweizerisches System
- Ein System - drei Schritte - drei Prozesse
  1. Schritt: Erfassen der Kompetenzen
  2. Schritt: Beurteilen der erfassten Kompetenzen
  3. Schrit: Validieren
  Das System Valida im Überblick: Ein System - drei Schritte - drei Prozesse
  Schematische Darstellung eines Bildungssystems mit der Anerkennung und Validierung nicht formell
  erworbener Kompetenzen
- In der Schweiz eingesetzte Methoden zur Erfassung der nicht formell erworbenen Kompetenzen
  1. Schweizerische Qualifikationsbuch CH-Q
  2. Association Romande pour la Reconnaissance des Acquis ARRA
  3. Das «Genfer Modell»: Centre de bilan de Genève CEBIG
  4. Das «Walliser Modell»
  5. Methode der Effe
  Vielfalt in der EU
  Überblick über Methoden und Instrumente in der EU
- Das Grundmuster
- Auf dem Weg zur wissensbasierten Gesellschaft

  Beständigkeit auch als Erfolgsfaktor
  Lernen und Arbeiten fliessen ineinander
  Es besteht Anpassungsbedarf
  Die Schwächen der formellen Weiterbildung
- Kombination von formellem und nicht formellem Lernen
- Ohne Motivation läuft (fast) nichts

  Einflussgrössen auf die Entwicklung und Anwendung der Kompetenzen
- Literaturverzeichnis

  • 1. Auflage 2003, 48 Seiten