HR Today | 1,2/2010 | Text: Sabine Schritt
Das HR-Team der Huber + Suhner AG
Das Unternehmen
Die Huber + Suhner AG produziert Systeme für die elektrische und optische Verbindungstechnik. Das Unternehmen mit 18 Gruppengesellschaften und international über 100 Vertretungen hat seinen Hauptsitz in der Schweiz. Weltweit arbeiten 3500 Mitarbeiter für die Huber + Suhner AG, davon 1500 in der Schweiz. Die Aktien der
Huber + Suhner AG sind an der Schweizer Börse (SIX Swiss Exchange) in Zürich kotiert.
Im Jahr 2008 erhielt das Unternehmen von der Europäischen Vereinigung für Gesundheitsförderung den 1. Preis für nachhaltiges betriebliches Gesundheits-
management schweizweit. Europaweit belegte
Huber + Suhner im Januar 2009 den 2. Platz
Herr Alder, was macht Ihr HR-Team speziell?
Urs Alder: Ich denke, unsere Fähigkeiten und Erfahrungen im Team ergänzen sich hervorragend. Unser HR-Verständnis konzentriert sich nicht nur auf Payroll, «hire and fire», sondern proaktiv auch auf Change- und Prozessmanagement oder strukturelle Fragestellungen.
Auf welchen Aspekt richten Sie in Ihrem Team im Moment Ihr besonderes Augenmerk?
Wir nehmen uns auch Zeit, mit ein wenig Distanz zu den Alltagsaufgaben, den Blick auf die mittel- bis langfristige HR-Strategie zu richten.
Wenn Sie Ihr Personalbudget verdoppeln könnten – wofür würden Sie es investieren?
Auch wenn ich könnte, würde ich mein Personal-
budget nicht verdoppeln. Ich bin bestrebt, die Kos-ten des HR auf einem gesunden Niveau zu halten. Natürlich könnten auch wir die eine oder andere zusätzliche Person in unserer Organisation gut einsetzen. Aber gerade im Kostenmanagement ist es mir wichtig, dass unser Bereich eine gewisse Vorbildfunktion hat.
Wie motivieren Sie Ihr Team?
Es ist mir wichtig, dass die Mitarbeitenden meine Wertschätzung jeden Tag wahrnehmen. Dabei ist ein persönliches Dankeschön zwischendurch ebenso wertvoll wie die Nähe zu den Mitarbeitenden und das Interesse für ihre Arbeit.
Wo sehen Sie für Ihr Team langfristig die grössten Herausforderungen?
Unsere Positionierung im internationalen Markt bringt es mit sich, dass der Kostendruck ein permanentes Thema ist. Diese Probleme können nicht mehr einfach mit Produktionstransfers in Billiglohnländer gelöst werden. Wir müssen uns den neuen Rahmenbedingungen nicht nur anpassen, sondern es muss uns gelingen, den aktuellen Entwicklungen einen Schritt voraus zu sein.
Arbeiten Sie mit Ihrem Team nach einem Motto?
Mit all unseren Aktivitäten wollen wir einen Mehrwert generieren. «Was haben unsere Kunden davon oder das Unternehmen?» Diese Frage müssen wir uns immer wieder stellen, am besten jeweils, bevor wir losrennen.