Sich den Umständen anpassen

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Die Corona-Pandemie hat das Gesundheits­wesen auf die Probe gestellt. Wie ist es Ihrem Team dabei ergangen?

Markus R. Bechtiger: Es war uns wichtig, uns schnell und gut zu organisieren und uns den pandemiebedingten Umständen anzupassen. Deshalb haben wir unsere Prioritäten im HR neu gesetzt und viele Projekte unterbrochen, um uns mit voller Kraft darum zu kümmern, was gerade gemacht werden musste. Die Kliniken mussten ja bereit sein, eine grosse Zahl von Corona-Patienten zu pflegen. Zeitgleich haben wir andere HR-Tätigkeiten weiterverfolgt, wie die Lohnrunden, Payroll oder Rekrutierungen. Als HR-Team sind wir durch diese Situation noch stärker zusammengewachsen.

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Das HR-Team der Hirslanden-Gruppe hat in kürzester Zeit auf Homeoffice umgestellt. CHRO Markus R. Bechtiger über die Herausforderungen, die das mit sich brachte.

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Wo arbeitet Ihr HR-Team zurzeit?

Wo wir konnten, haben wir beim Lockdown auf Homeoffice umgestellt. So war fast niemand der 650 Mitarbeitenden im Corporate Office der Hirslanden-Gruppe anzutreffen. In manchen HR-Bereichen war Homeoffice schon vor dem Lockdown möglich, in anderen Bereichen war die Umstellung herausfordernd. Etwa im Shared Services mit Payroll und Zeiterfassung, wo fast nur im Corporate Office gearbeitet wird.

Wie pflegen Sie den Zusammenhalt im HR-Team?

Wir haben regelmässige Calls, vielfach mit Video. Unsere Teamleiter kümmern sich auch im Homeoffice um ihre Mitarbeitenden. Manche machen Digital Coffee Breaks. Zusätzlich zu den offiziellen Infokanälen wie Intranet und E-Mails haben wir einen HR-Family-Whatsapp-Chat eingerichtet, auf dem wir Informelles miteinander teilen. So habe ich beispielsweise jeden Tag seit dem Lockdown eine Nachricht mit persönlichen Gedanken ans HR-Team verfasst. Neu ist unsere Mitarbeiter-App, die unsere Unternehmenskommunikation lanciert hat, die den Zusammenhalt aller Mitarbeitenden noch stärker fördern soll.

Wenn Sie Ihr HR-Budget verdoppeln könnten: Worin würden sie es investieren?

Man kann immer mehr machen! Unser Zweck ist es, das Business zu unterstützen. Wir konzentrieren uns auf das, was wirklich gefordert ist. Dazu gehören stabile und fehlerfreie Basisdienstleis­tungen, die strategische und taktische Unterstützung des Managements und Entwicklungsangebote für alle Mitarbeitenden. In den letzten Jahren hat die Digitalisierung unsere Systeme stark verändert. Da sehe ich noch einiges Potenzial.

Hinzu kommen Themen wie Employer Branding, Kultur- und Wertearbeit oder Learning and Development. In all diesen Punkten würde ich in eine Drei- bis Fünf-Jahres-Planung investieren, um mitzuhelfen, dass unsere Patienten die beste Versorgung erhalten.

Die Privatklinikgruppe Hirslanden umfasst 17 Kliniken, viele davon mit einem ambulanten Chirurgiezentrum und einer Notfallstation, und betreibt 3 ambulante Praxiszentren, 2 ambulante Operationszentren sowie 17 Radiologie- und 5 Radiotherapieinstitute und ist damit das grösste medizinische Netzwerk der Schweiz.

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