Das HR-Team des Spitals Bülach

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Frau Dörig, woran arbeiten Sie zurzeit?

Inès Dörig: Wir sind dabei, das neue Arbeitszeitreglement einzuführen, und die Krankentaggeldversicherung muss umgesetzt werden. Hier konnte ich eine überdurchschnittliche Lösung finden. Wir bezahlen während zweier Jahre 100 Prozent Nettolohn ohne Lohnabzug für die Mitarbeitenden.

Wo sehen Sie langfristig Ihre Herausforderung?

Im Gesundheitswesen wird sich in den kommenden Jahren sehr viel ändern, auch durch die Einführung von Fallpauschalen. Wir müssen die Mitarbeitenden vermehrt für Veränderungen sensibilisieren und ihre Arbeitsmarktfähigkeit aufrechterhalten.

Wenn Sie Ihr Personalbudget verdoppeln könnten – wofür würden Sie das Geld verwenden?

Ich würde in erster Linie darauf achten, für die Zukunft gewappnet zu sein, und daher den Mitarbeitenden noch mehr und gezielter Aus- und Weiterbildungen anbieten. Wie heisst es so schön: Nur Mitarbeitende, die sich entwickeln, entwickeln auch das Unternehmen.

Haben Sie ein Motto für die Teamarbeit?

Teamarbeit ist Fairplay. Und dieses Leitbild setzen wir täglich um.

Wie motivieren Sie die Leute in Ihrem Team?

Ein gutes, offenes Arbeitsklima ist entscheidend. Zudem versuche ich, die Arbeit nach den Fähigkeiten der einzelnen Persönlichkeiten aufzuteilen und gleichzeitig neue Herausforderungen als Motivatoren zu nutzen. Wichtig ist, die kleinen Anerkennungen und Wertschätzungen für geleistete Einsätze dabei nicht zu vergessen.

Was ist speziell an Ihrem HR-Team?

Wir freuen uns, wenn wir Menschen bei der Reintegration in den Arbeitsmarkt helfen können. Das RAV und die IV fragen mich oft an, ob wir einen Arbeitsplatz für einen ihrer Klienten haben. Wenn möglich platziere ich solche Leute in geeignete Bereiche, so konnten wir einen Gärtner arbeitsfit machen und ihn zum Hauswart umschulen. Auch in unserem HR-Team nehmen wir Leute auf. Zurzeit ist Herr Urs Schori als Sachbearbeiter Personal bei uns.

www.spitalbuelach.ch

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Das Spital Bülach bietet medizinische Versorgung für 160 000 Menschen im Zürcher Unterland. Es hat über 200 Betten und beschäftigt rund 880 Mitarbeitende.

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