Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit in Euro-Zone tief wie seit Anfang 2009 nicht mehr

In der wirtschaftlich florierenden Euro-Zone ist die Arbeitslosigkeit weiter auf dem Rückmarsch. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Erwerbslosenquote sank im November leicht auf 8,7 Prozent.

Brüssel (sda/reu). «Dies ist die niedrigste Quote, die seit Januar 2009 im Euro-Raum verzeichnet wurde», erklärte das Statistikamt Eurostat am Dienstag.

Damals brach die Wirtschaft als Folge der weltweiten Finanzkrise ein. Mittlerweile ist der Aufschwung in allen Staaten des Währungsraums angekommen, weshalb Firmen verstärkt Personal einstellen. Laut Eurostat waren im November insgesamt 14,26 Millionen Menschen arbeitslos. Gegenüber dem Vormonat sank ihre Zahl somit um 107'000.

Malta und Deutschland wiesen mit je 3,6 Prozent die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf, Griechenland (20,5 Prozent im September) und Spanien (16,7 Prozent) die höchsten.

Der Euro-Zone winkt nach Ansicht der Brüsseler EU-Kommission das kräftigste Wirtschaftswachstum seit zehn Jahren. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) dürfte demnach 2017 um 2,2 Prozent zulegen.