Bund will Vorbild als Arbeitgeber für Menschen mit Behinderung sein

Der Bund will ein Vorbild sein, wenn es darum geht, Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt zu integrieren. Dies ist eine von 15 Massnahmen des Berichts zur Behindertenpolitik.

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Insgesamt listet der Bericht acht Ziele und 15 Massnahmen auf. (Screenshot: edi.admin.ch)

Bern (sda). Der Bundesrat hat den Bericht des Innendepartements EDI an seiner Sitzung vom Mittwoch zur Kenntnis genommen.

Insgesamt listet der Bericht acht Ziele und 15 Massnahmen auf – von der Lancierung eines Schwerpunktprogramms «Gleichstellung und Arbeit» über eine bessere Koordination aller wichtigen Stellen bis zur Schaffung einer Informationsplattform. Damit sollen Gleichstellung, Steuerung und Transparenz in der Behindertenpolitik verbessert werden.

Oberstes Ziel ist die Förderung der beruflichen Integration. Und hier will der Bund noch stärker als Vorbild auftreten. Bisher lässt dies noch zu wünschen übrig, wie eine Evaluation zeigte.

Nun sollen unter anderem die Massnahmen der beruflichen Integration des Bundes überprüft werden. Die Ergebnisse – insbesondere auch positive Beispiele – sollen anschliessend kantonalen und privaten Arbeitgebern mitgeteilt werden.

Das EDI führt jetzt einen Dialog mit Verbänden und Kantonen über die Vorschläge des Berichts. Gestützt darauf wird es einen überarbeiteten Bericht ausarbeiten und dem Bundesrat im Herbst 2017 unterbreiten.

Der Bundesrat hatte dem EDI 2015 den Auftrag erteilt, bis Ende 2016 Vorschläge zur besseren Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu machen.