Deshalb müssen sich Employee-Benefits in Zukunft wandeln

Wenn es zum Recruiting kommt, schmeissen Unternehmen mit Benefits nur so um sich. Doch: nicht alle aktuellen und zukünftigen Mitarbeitenden können gleichermassen davon profitieren.

«Employee Benefits», «Mitarbeitenden -Vorteile» oder «Vergünstigungen»:  Verschiedene Bezeichnungen beschreiben allesamt das gleiche Phänomen: den Kampf um die Professionals. Über alle Branchen hinweg zeichnet sich zunehmend ab, dass gute Fachkräfte Mangelware sind. Genau deshalb müssen die Unternehmen mit Zusätzen locken, die potenzielle Mitarbeitenden ins eigene Boot holen.

Heutige Benefit-Modelle nicht mehr zeitgemäss

Firmen entdeckten insbesondere während der Pandemie neue, internationale Möglichkeiten und die Remote-Kultur. Das öffnete gerade in Zeiten des Fachkräfte-Mangels völlig neue Türen. Plötzlich ist es möglich, neue Marketing-Manager in Zürich zu suchen, obwohl der Firmensitz in Bern ist. Doch von den bisherigen Benefits, etwa die kostenlose Fitnessstudio-Mitgliedschaft, profitiert das Remote-Team nur begrenzt bis gar nicht.

Selbst wenn Vergünstigungen oder Gutscheine für Anbieter ausgehändigt werden, die national erreichbar oder online sind, trifft das Thema gegebenenfalls nicht immer alle Angestellten. Manche besitzen kein Auto, die andere machen keinen Sport, der Nächste steht nicht auf Technik. Natürlich: Man muss nicht allen gerecht werden. Wünschenswert wäre es trotzdem.

Universelle Benefit-Modelle als Lösung

Eine Möglichkeit ein Gleichgewicht zu schaffen, sind (Prepaid-)Kreditkarten. Diese werden den Angestellten ausgehändigt und die Unternehmen können monatliche Sachbezüge steuerfrei bis zu der momentan geltenden Obergrenze oder auch pauschal versteuert aufladen. Die Mitarbeitenden können die Kreditkarte dann nach Belieben einsetzen. Dadurch entsteht aus dem monatlichen Vorteil ein zusätzliches Einkommen.

Eine weitere Variante von universellen Benefit-Modellen sind Gutscheinportale. Die vom Arbeitgeber gezahlten Sachbezüge können online gegen Gutscheine zahlreicher Online-Anbieter eingetauscht werden. Neben nationalen Ketten sind hier mitunter auch regionale Geschäfte vertreten, was die Auswahl noch einmal erhöht.

Mehraufwand überschaubar

Egal ob Firmenkreditkarte, Online-Gutscheinportal oder regionales Partnernetzwerk, aus dem Mitarbeitende  wählen können: Spezialisierte Anbieter wissen, dass Abrechnungen und Prozesse dazu für beide Seiten einfach und intuitiv ablaufen müssen. Die Employee-Benefits sollen schliesslich ein Vorteil sein und nicht Kopfschmerzen und Sorge bereiten.

Da die neuen Lösungen allesamt rein digital erfolgen, ist man bereits weg von allen manuellen Abläufen. Alles läuft automatisiert von der Aufladung über die Zahlung, bis hin zur digitalen Rechnung. Aber auch für mehr Privatsphäre auf Mitarbeitenden-Seite ist gesorgt, wenn das Unternehmen nach der Zahlung des Sachbezugs, egal in welcher Form, keinen Einfluss mehr auf die Verwendung des Benefits hat. Allen gerecht zu werden, wäre so einfach.

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Focko Lowin

Focko Lowin ist Head of DACH bei Jenji, einem Anbieter für professionelles Spesenmanagement in Unternehmen. jenji.io

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