HR Today Nr. 11/2020: Personalplanung – Familie und Beruf

Kita & Co.

Vielfach fehlt es in der Schweiz an ­Kinderbetreuungsmöglichkeiten. ­Firmen schaffen deshalb intern solche. Eine Übersicht.

Der Wunsch, Familie und Beruf miteinander in Einklang zu bringen, ist nicht neu. Schon in den 60er-Jahren ­haben Firmen für ihre Mitarbeitenden Kinderbetreuungs­möglichkeiten geschaffen – so etwa die Migros, die ABB oder das Universitätsspital Zürich.

Das geschah jedoch nicht immer ganz uneigennützig. Firmen wollten keine guten Mitarbeiterinnen verlieren und schufen deshalb Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Verkäuferinnen, aus Italien stammende Gastarbeitende ohne Familienangehörige oder Frühdienst leistende Mitarbeitende. Heute ist die Fremdbetreuung von Kleinkindern keine Ausnahme mehr und ein Verkaufsargument für Recruiter, die im internationalen Wettbewerb Fachkräfte für ihr Unternehmen gewinnen wollen.

So weit, so gut. Versorgungslücken tun sich bei der Kinderbetreuung jedoch spätestens im Kindergartenalter auf – vor der Öffnungszeit, über Mittag und nach Ende. Noch haben Firmen keine Antwort darauf, während ­Gemeinden oder Städte nur mit vereinzelten Angeboten Hand bieten. Pilotprojekte vonseiten der Gemeinden und Städte sind zwar im Gang. Bis eine durchgehende Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 15 Jahren zur Normalität wird, dürften aber noch einige Jahre vergehen. Firmen böte sich hier die ­Gelegenheit, die Initiative zu ergreifen.

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Chefredaktorin, HR Today. cp@hrtoday.ch

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