Ausgesuchte Expertinnen und Experten beleuchten am Schulthess Forum Arbeitsrecht Update am 29. September 2022 die Auswirkungen der neuen Regelungen rund um Homeoffice, Workation im Ausland, Lohngleichheit und Datenschutz.
Informieren Sie sich unter anderem zu den folgenden Fragestellungen:
- Was unterscheidet Homeoffice von Workation?
- Wie verhält es sich mit der gerichtlichen Zuständigkeit bei Homeoffice und Workation im Ausland?
- Welches Recht ist auf solche Arbeitsverhältnisse anwendbar?
- Welche zwingenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen sind zu beachten?
- Wie viele Tage pro Woche ist Homeoffice im Ausland möglich?
- Welche Pflichten bringt das neue Schweizer Datenschutzgesetz mit sich?
- Wo lauern strafrechtliche Risiken?
- Welche aktuellen Entwicklungen zur Lohngleichstellung haben Auswirkungen auf ihre tägliche Praxis?
Die virtuelle Durchführung von Meetings erschwert die nonverbale Kommunikation und den aktiven Austausch in der Gruppe. Das gefühlt anonyme Umfeld verunsichert Präsentator/-innen, ob sie richtig wahrgenommen wurden und ob sie ihren Inhalt glaubwürdig vermitteln konnten.
Im digitalen Umfeld tun sich grössere Gruppen ausserdem schwer damit, gemeinsame Entscheidungen zu treffen, was zu Mehraufwand und Frustration führt.
Mit der richtigen Struktur und Gesprächsführung bieten Online Meetings aber auch Vorteile und unterstützen uns dabei, als kompetent wahrgenommen zu werden, Andere von der eigenen Idee zu überzeugen und rasche Entscheidungen herbeizuführen.
Der KonsenT ist eine Praxis zur Entscheidungsfindung in Teams und Gruppen. Mit dem integrativen Einwandprozess im KonsenT ermöglicht dieses Vorgehen einen kraftvollen umsetzungsstarken Entscheid in nützlicher Zeit. Dies funktioniert in Alltagsentscheidungen ebenso wie in komplexen schwierigen oder emotionalen Situationen.
Seinen Ursprung hat der KonsenT in der Soziokratie. Heute werden die grossen Vorteile des KonsenT von Organisationen und Teams genutzt, die auf dialogische Führung oder agile selbstorganisierte Zusammenarbeit setzen. Denn hier ist jede*r Einzelne Teil der Entscheidungsfindung, mit all ihren/ seinen Fragen, Gedanken, Reaktionen und Bedenken. Gleichzeitig steuert der KonsenT-Prozess das Team hin zu einer gemeinsamen tragfähigen Lösung.
Der KonsenT mit dem integrativen Einwandprozess hat einen eindeutigen, immer gleichbleibenden Ablauf. Als Facilitator*in hüten Sie diese Struktur und begleiten Widerstände und Konflikte hin zu einer Lösung.
Dynamic Facilitation ist eine Moderationsmethode für kleine und mittelgrosse Gruppen, die besonders für schwierige Themen geeignet ist: Weil es eine kreative Lösung braucht, weil eine von allen getragene Lösung gefunden werden muss, weil vielleicht keiner glaubt, dass überhaupt eine Lösung möglich ist, weil es unterschiedliche Meinungen und unausgesprochene Tendenzen zu dem Thema gibt, weil das Thema konfliktbeladen ist, weil es rigide Werturteile zu dem Thema gibt … - weil es also einen Durchbruch braucht.