Die Frage, ob wir unsere Arbeit als glücksfördernd empfinden, stellt sich spätestens bei der Mitarbeitendenbefragung. Gleich einer Steuererklärung wird Bilanz gezogen und deklariert. Aber welche Indikatoren helfen uns bei der Vermessung des Glücks? Und sind sie in der retrospektive wirklich zuverlässig? Ob Mitarbeitendenbefragungen der Komplexität menschlicher Gefühle gerecht werden, kann durchaus bezweifelt werden.
Homeoffice erschwert die Pulsfühlung zusätzlich, da der persönliche Austausch seltener und in anderer Form stattfindet. Doch gerade jetzt, wo das Wohlbefinden der Mitarbeitenden bekanntlich leidet, ist es für Unternehmen und Führungskräfte umso wichtiger, Glücksfaktoren oder Gefahren zu identifizieren. Nur wer die zugrundeliegenden Probleme kennt, kann geeignete Massnahmen ergreifen.