Vorschau 14. St. Galler Leadership-Tag mit Nacht
«Je höher der Druck, desto wichtiger werden Führung, Kultur und Arbeitsstrukturen»
Der 14. St. Galler Leadership-Tag mit Nacht am 24./25. Juni dreht sich ums Thema «Heartbeat». HR Today sprach mit den beiden Organisatorinnen Heike Bruch, Professorin für Leadership und Direktorin, sowie Anna Stolle, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Instituts für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen.
HR-Themen
«Natürlich können Organisationen nicht jeden befördern, der befördert werden will. Aber wenn Mitarbeitende nicht einbringen dürfen, was sie können, dann liegt Potential brach. Wenn zudem Frauen nach der Familienzeit wegen Einschränkungen den Weg nicht mehr zurück in die Karriereplanung oder gar ins Berufsleben finden, ist das tragisch – und volkswirtschaftlicher Nonsens: Auf Staatskosten ausgebildete Fachkräfte finden keinen Platz in der Praxis.»
Wenn eine Mitarbeiterin in der Firma X arbeitet, ihren Arbeitsvertrag aber mit dem Stellenvermittler Y abgeschlossen hat und von ihm den Lohn erhält, dann ist das Temporärarbeit. Eine solche Dreiecks-Konstellation kann aus verschiedenen Gründen Sinn machen: Die Firma X möchte sich auf ihr Kernbusiness fokussieren und lagert deshalb HR-Aufgaben aus. Oder: Die Firma X hat dringenden Bedarf nach einer Fachkraft und kann diese selber nicht so rasch finden. Auch möglich: Die Firma X sucht nach flexiblen Arbeitsmodellen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu halten.