In einer reizüberfluteten Arbeitswelt wird der bewusste Wechsel zwischen produktivem Überfluss und regenerativer Stille zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Teams. Über die Balance zwischen Burnout und Boreout in der modernen Führung.
Herausragendes Personal schafft für Firmen bedeutende Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz. Dementsprechend gross ist der Kampf um vielversprechende Talente.
Nationalrätin Silvia Schenker meint, dass sich die Lohngleichheit nur mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Lohntransparenz erreichen lässt. Dagegen wehrt sich Roland A. Müller. Der Direktor des Arbeitgeberverbands befürchtet eine Aufweichung des Datenschutzgesetzes und eine mediale Skandalisierung der Löhne.
Seit den letzten beiden Jahrzehnten boomt die Temporärbranche. Mit dem Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih hat sie neue Ufer betreten. Die Zukunft hält weitere Umwälzungen für die Personaldienstleitung bereit. swissstaffing ist gerüstet, um der Branche tatkräftig zur Seite zu stehen.
Mitarbeiterbeurteilungen lösen oft ungute Gefühle aus. Auf beiden Seiten. Weshalb ist das so? Wie könnten diese gestaltet werden, damit der Sprung von der «Mitarbeiterverurteilung» zum wertschätzenden Dialog gelingt? Oder gehören sie besser radikal abgeschafft?
Die Livit AG führte 2009 ein neues Werkzeug zur Personalentwicklung ein. Mit Erfolg: Innert vier Jahren konnte die Immobiliendienstleisterin ihre Führungsfunktionen zur Hälfte intern besetzen, die Personalfluktuation um einen Drittel reduzieren und das Commitment steigern. Ein Praxiseinblick.
Replik: Arbeitszeiterfassung aus der Praxis-Perspektive.
Betriebliche Arbeitszeitregimes lassen sich auch ohne Umgehung des Arbeitsgesetzes und ausserhalb ausgetretener Pfade bekannter Arbeitszeitmodelle massschneidern. Die Produktivitätsklausel und die Vereinbarung vereinfachter Arbeitszeitdokumentation sind zwei Beispiele dafür. Ein Diskussionsbeitrag zur konkreten Umsetzung.
Trotz Gleichgestellungsgesetz ist die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau nicht durchgesetzt. Die Lohnunterschiede halten sich hartnäckig. Doch was steckt dahinter? Und weshalb scheint die doch ganz einfache Forderung nach «gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit» in der Praxis kaum durchsetzbar?
Das Zentrum für Human Capital Management an der ZHAW evaluiert in einem Forschungsprojekt ein neues Einstufungsmodell von Grundlöhnen. Prof. Dr. Peter Meyer lädt Unternehmen ein, sich daran zu beteiligen und dabei eine neue Sicht auf ihr eigenes Lohnsystem zu gewinnen. Ein Gedankenanstoss.
Das HR könnte durch die Ausgestaltung intelligenter Vergütungssysteme Unternehmenskultur, Strategie und Verhalten der Mitarbeitenden fundamental prägen. Doch sind dieses Bewusstsein und die dafür notwendige Kompetenz vorhanden? Ein Gespräch mit Vergütungsexperte Stephan Hostettler, Praxiskenner Matthias Mölleney und Theologe und Unternehmensberater Johannes Czwalina.