Transformationsexperte David Bausch und Redaktor Robin Adrien Schwarz tauschen sich in analoger Form alle paar Wochen über die schöne digitale Arbeitswelt aus. Die Frage nach dem KI-Versprechen führt in Episode 2 zur nächsten: Was ist eigentlich echte Arbeit – gerade in Zeiten von KI?
«academics 4 business» vermittelt Studierende und Jungakademiker an Unternehmen. Die jungen Talente lernen so die Praxis kennen und die Firmen profitieren für die Dauer eines Projekts oder längerfristig von der Motivation und der Fachkompetenz zukünftiger Führungskräfte.
Blondinen bevorzugt – so dreist wird in Stelleninseraten längst nicht mehr formuliert. Doch in der Praxis kommt die diskriminierende Nichtberücksichtigung eines Geschlechts im Rekrutierungsprozess immer noch vor, insbesondere in Bezug auf gebärfähige Frauen. Verstösse gegen das Gleichstellungsgesetz sind schwer nachweisbar und die Bussen gering.
Lässt sich die Distanz zwischen Forschenden und Praktikern im HRM überwinden, indem Medien, Institutionen, Anlässe oder Prozesse eine vermittelnde Rolle einnehmen? Diese Frage wird von einer Studierendengruppe im fünften und letzten Teil unserer Serie über das Forschungsprojekt an der Universität Zürich untersucht.
Standpunkte und Erklärungen von swissstaffing, dem Interessenvertreter der Personalverleihfirmen.
Blogs: kleiner Aufwand – grosse Wirkung. Interna sind im Internet schnell ausgeplaudert. Deshalb zählen besonders auch Ex-Mitarbeitende zum Reputationskapital. Beste Prävention schlechter Nachrede ist eine vernünftige Fairness- und Konfliktkultur. Eine neue Herausforderung für das HRM und die Kommunikationsverantwortlichen.
Als Fachspezialist für (E-)Recruiting und Employer Branding ist Professor Dr. Christoph Beck von den positiven Effekten des Web 2.0 überzeugt. Gerade im Personalmarketing könne der Nutzen sehr gross sein. Voraussetzung ist jedoch, dass die HR-Leute wissen, welche Anwendungen ihnen unter welchen Umständen Vorteile bringen.
Die konstante Anbindung ans Netz hat viele Vorteile, aber auch einen gravierenden Nachteil: Sie macht manche Mitarbeitende unproduktiver. Permanente Unterbrechungen durch E-Mails, SMS oder das Surfen im Internet lassen konzentriertes Arbeiten immer weniger zu. Das gilt zumindest für Menschen, die sich mit fokussiertem Arbeiten schwer tun.
Im Zuge der Globalisierung und des allgemeinen Kostendrucks werden immer häufiger virtuelle Teams eingesetzt. Diese Organisationseinheiten haben allerdings weitaus mehr zu bieten als blosse Kostenvorteile. Denn richtig geführt können sie – trotz einer damit verbundenen deutlich höheren Komplexität – entscheidende Wettbewerbsvorteile bringen.
Das Datenschutzgesetz bestimmt ausdrücklich, dass in der Regel keine Persönlichkeitsverletzung vorliegt, wenn die betroffene Person selber die Daten allgemein zugänglich macht und eine Bearbeitung nicht ausdrücklich untersagt. Daraus lässt sich allerdings kein Freipass zum Sammeln persönlicher – im Internet publizierter – Daten ableiten.
Nicht jeder potenzielle Mitarbeitende ist Mitglied in virtuellen Netzwerken wie Xing, LinkedIn, Plaxo Pulse oder Facebook, doch die gegenseitige Vernetzung gewinnt in der Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Ein Zürcher Jungunternehmen hat ein System entwickelt, das soziale Netzwerke von zukünftigen oder bestehenden Mitarbeitenden aufzeigen kann. Geschäftsführer Michael Böni erläutert die Vorteile speziell für talentsuchende HR Manager.