Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl sind wesentliche Bausteine für die eigene Identität. Das Selbstbewusstsein ist kontextabhängig und kann teilweise stark variieren. Das eigene Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein sind veränderbar. Beides haben starke Auswirkungen auf das Arbeitsleben, so dass oftmals eine Eigendynamik entsteht. Mit einem guten Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein trete anders bei Kollegen und Vorgesetzten auf, die Arbeit gelingt mir besser und ich kann Feedback als Möglichkeit der Veränderung besser annehmen und umsetzen. Umgekehrt kann durch ein mangelndes Selbstbewusstsein eine Abwärtsspirale -auch bei der Arbeit – entstehen.

 

Ziele:

Mit kleinen «Werkzeugen» kann man Sitzungen erstens viel lebendiger gestalten und zweitens das vorhandene Wissen der Anwesenden viel besser für die Lösungsfindung nutzen. Gerade, wenn neue Ideen gefragt sind, ist das besonders wichtig!

Es sind «liberating structures», also Strukturen, die Kreativität ermöglichen, statt sie einzuengen. Und das Schöne ist: Die Fähigkeit, diese Tools im eigenen Führungsalltag anzuwenden, lässt sich leicht erlernen.

Wir probieren in diesem Seminar verschiedene dieser kleinen Tools aus und überlegen uns, wo wir sie selbst einsetzen können. Und zudem erleben wir auch, welche Skills in der Führungspraxis helfen, den Gesprächen mehr Tiefe zu geben.

Wir öffnen den Raum für eine «Sharing Community», die das gemeinsame Ziel verfolgt, mit partizipativen Methoden, Tools und Interventionen die Entwicklung hin zu mehr Selbstorganisation und menschenzentrierter Führung zu fördern. Auch weil wir gelernt haben, dass die von vielen angestrebte Transformation hin zu einer «agilen Organisation» nur gelingen kann, wenn ein starkes Augenmerk auf das «Zwischenmenschliche» gelegt wird und es nicht nur um agile Strukturen und Prozesse geht.

Leadership Embodiment (Level 1)
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Im Seminar Leadership Embodiment (Level 1) werden Sie einfach und gleichzeitig kraftvolle Möglichkeiten kennen lernen, Ihren Geist und Körper miteinander zu verbinden, eine starke und gleichzeitig entspannte Leadership-Präsenz zu entwickeln und auch inmitten von hektischen und herausfordernden (Arbeits-) Situationen zentriert zu bleiben.

 

Sie werden erkennen, wie eigene Verhaltensmuster und Gewohnheiten Sie selbst einschränken, und Sie werden lernen, wie man in einen offenen, entspannten und zentrierten Status wechseln kann, wenn man unter Druck ist. Das Seminar führt in Praktiken ein, die Ihnen helfen, folgende drei Leadership-Komponenten zu kultivieren:

- Inclusiveness: Die Fähigkeit, in einer Gruppe von Menschen ein Zugehörigkeitsgefühl herzustellen, auch in schwierigen Situationen

- Centered Listening: Die Fähigkeit, allen mitfühlend zuhören zu können, ohne die Aussagen selbst persönlich zu nehmen

KonsenT - anwenden lernen
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Der KonsenT ist eine Praxis zur Entscheidungsfindung in Teams und Gruppen. Mit dem integrativen Einwandprozess im KonsenT ermöglicht dieses Vorgehen einen kraftvollen umsetzungsstarken Entscheid in nützlicher Zeit. 
Seinen Ursprung hat der KonsenT in der Soziokratie. Heute werden die grossen Vorteile des KonsenT von Organisationen und Teams genutzt, die auf dialogische Führung oder agile selbstorganisierte Zusammenarbeit setzen. Denn hier ist jede:r Einzelne Teil der Entscheidungsfindung, mit all ihren/ seinen Fragen, Gedanken, Reaktionen und Bedenken. Gleichzeitig steuert der KonsenT-Prozess das Team hin zu einer gemeinsamen tragfähigen Lösung.
Der KonsenT mit dem integrativen Einwandprozess hat einen eindeutigen, immer gleichbleibenden Ablauf. Als Facilitator:in hüten Sie diese Struktur und begleiten Widerstände und Konflikte hin zu einer Lösung.