Führungsleitlinien scheitern selten am Inhalt, sondern an fehlender Akzeptanz. Die Schaffhauser Stadtverwaltung hat in zehn Monaten aus einem HR-Auftrag einen Beteiligungsprozess mit Verbindlichkeit gemacht. Wie hat sie das geschafft?
Die Livit AG führte 2009 ein neues Werkzeug zur Personalentwicklung ein. Mit Erfolg: Innert vier Jahren konnte die Immobiliendienstleisterin ihre Führungsfunktionen zur Hälfte intern besetzen, die Personalfluktuation um einen Drittel reduzieren und das Commitment steigern. Ein Praxiseinblick.
Replik: Arbeitszeiterfassung aus der Praxis-Perspektive.
Betriebliche Arbeitszeitregimes lassen sich auch ohne Umgehung des Arbeitsgesetzes und ausserhalb ausgetretener Pfade bekannter Arbeitszeitmodelle massschneidern. Die Produktivitätsklausel und die Vereinbarung vereinfachter Arbeitszeitdokumentation sind zwei Beispiele dafür. Ein Diskussionsbeitrag zur konkreten Umsetzung.
Trotz Gleichgestellungsgesetz ist die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau nicht durchgesetzt. Die Lohnunterschiede halten sich hartnäckig. Doch was steckt dahinter? Und weshalb scheint die doch ganz einfache Forderung nach «gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit» in der Praxis kaum durchsetzbar?
Das Zentrum für Human Capital Management an der ZHAW evaluiert in einem Forschungsprojekt ein neues Einstufungsmodell von Grundlöhnen. Prof. Dr. Peter Meyer lädt Unternehmen ein, sich daran zu beteiligen und dabei eine neue Sicht auf ihr eigenes Lohnsystem zu gewinnen. Ein Gedankenanstoss.
Das HR könnte durch die Ausgestaltung intelligenter Vergütungssysteme Unternehmenskultur, Strategie und Verhalten der Mitarbeitenden fundamental prägen. Doch sind dieses Bewusstsein und die dafür notwendige Kompetenz vorhanden? Ein Gespräch mit Vergütungsexperte Stephan Hostettler, Praxiskenner Matthias Mölleney und Theologe und Unternehmensberater Johannes Czwalina.
Vom Projektmanager zum HR-Chef: Stephan Walliser kennt das Versicherungsgeschäft aus dem Effeff. Bis vor drei Jahren hat der gelernte Kaufmann ausschliesslich in der Linie Karriere gemacht. Heute ist der Hobbytänzer HR-Chef Schweiz der Baloise und verantwortlich für rund 3500 Mitarbeitende.
Als Direktorin der französischen HR-Vereinigung «Entreprise & Personnel» hat Sandra Enlart Einblick in die Personalarbeit der 120 grössten Unternehmen Frankreichs. Im Rahmen des HR Swiss Congress ist sie als «Top-Referentin» gesetzt und soll dort mit ihrer Eröffnungsrede für Gesprächsstoff sorgen. Ein Vorgeschmack.
«Wie viel verdienst du eigentlich?» Diese Frage interessiert wohl die meisten Menschen. Ist mein Gehalt angemessen? Verdienen die Kollegen gleich viel? Antworten, zumindest für Personalverantwortliche, liefert die aktuelle Studie «HR Salary Survey 2014 Switzerland» von Michael Page.
Während sich von Gesetzes wegen die Forderung nach Lohngerechtigkeit auf das Geschlecht bezieht, gibt es weitere Faktoren wie das Alter oder die Nationalität, welche in diesem Kontext ebenfalls zu betrachten sind. Für Mitarbeitende ist hauptsächlich die intern empfundene Gerechtigkeit relevant. Sie vergleichen sich mit Funktionen, die sie kennen und bei denen sie davon ausgehen, dass eine vergleichbare Vergütung angemessen ist.