Transformationsexperte David Bausch und Redaktor Robin Adrien Schwarz tauschen sich in analoger Form alle paar Wochen über die schöne digitale Arbeitswelt aus. Die Frage nach dem KI-Versprechen führt in Episode 2 zur nächsten: Was ist eigentlich echte Arbeit – gerade in Zeiten von KI?
Wer beim «War for Talent» zu den Gewinnern gehören will, die unter den besten Talenten rekrutieren können, muss die «Second Life»-Generation von Arbeitskräften erfolgreich ansprechen und an sich binden. Neue Technologien bieten zwar wertvolle Unterstützung, doch es braucht dringend einen evolutionären Kulturwandel. HR spielt dabei die zentrale Rolle.
Der Übergang vom statischen Internet zum dynamischen «Mitmach-Web» hat auch das HRM erreicht: Die Unternehmen gehen zunehmend dazu über, bestimmte HR-Aktivitäten an die neuen Netz-Gegebenheiten anzupassen. Doch nach wie vor besteht Unsicherheit und viele Personaler warten noch ab – obwohl die Vorteile inzwischen die Risiken überwiegen.
Viele Personalverantwortliche beschäftigen sich derzeit mit Webplattformen für Mitarbeitende. Von den unterschiedlichen Ansätzen werden erfahrungsgemäss nur wenige erfolgreich sein, doch das ist kein Grund, abzuwarten: Es gibt Leitlinien für den sinnvollen Einsatz der technischen Möglichkeiten – und dafür, wie man die Risiken einer Fehlinvestition minimiert.
Vermeintliche oder echte Führungseliten geben oft Anlass zu Polemik. Für Otto Gademann, in der dritten Generation Chef eines St. Galler Nobelinternats, hat die Debatte nur sophistischen Charakter. Er führt Lehrer und Schüler mit straffer Konsequenz und motiviert über das, was seine Zöglinge von Kindesbeinen an im Überfluss geniessen.
Ein Unternehmen, das seine Mitarbeitenden transparent und umfassend über die Lohnverteilung informiert, verschafft sich gemäss den Ergebnissen des aktuellen Schweizer HR-Barometers klare Vorteile. Die Lohntransparenz zahlt sich aus durch eine signifikant höhere Zufriedenheit mit der Arbeit und der Work-Life Balance sowie niedrigere Kündigungsabsichten.
Wird «Googliness» für Arbeitgeber bald zur Pflicht? Wie müssen Unternehmen Hochschulabsolventen ansprechen, um überhaupt als attraktiv wahrgenommen zu werden? Das Giesskannenprinzip taugt nichts – die Zielgruppen wollen sehr präzise angesprochen werden.
Jammern in der Kaffeepause war gestern – heute tauschen sich die Frustrierten im Web 2.0 aus. Dort bewerten sie ganz ungeniert ihre Arbeitgeber und plaudern über Interna. Erstaunlicherweise geht es dabei (meist) ganz zivilisiert zu und her.
Für Hotels mit Saisonbetrieb gehört die regelmässige Personalrekrutierung zur normalsten Sache der Welt. Entsprechend professionell sind die Recruiting-Prozesse. Wie das Beispiel vom Grand Hotel Kronenhof in Pontresina zeigt, dient das Internet nicht nur der Suche, sondern auch dem Employer Branding.
Der Personalverleih ist – nicht nur in der Schweiz – eine Branche mit dynamischer Entwicklung. Vieles deutet darauf hin, dass Temporärarbeit weiter zunehmen und sich als Rekrutierungskanal sowie als Arbeitsform etablieren wird.
Schönfärberei ist en vogue. Allerdings nicht nur auf Bewerberseite, auch Firmen versprechen in ihren Stelleninseraten oft das Blaue vom Himmel herunter. Grund genug für beide Seiten, sich nicht vom schönen Schein blenden zu lassen.