Welcher Personaler hat noch nie «Warum tue ich mir das an» gedacht? Oder ähnlich, aber mit weniger jugendfreien Ausdrücken. Ich behaupte, dass viele Personaler frustriert sind. Aber warum?
Einbrecher sind nicht immer düstere Gestalten, die sich in der Dunkelheit herumtreiben und darauf lauern, sich Zutritt zu einem gutbürgerlichen Heim zu verschaffen, um die meist abwesenden Bewohner um einige Reichtümer zu erleichtern. Nein, sie kommen auch in Form eines scheinbar harmlosen Lebenslaufs daher. Oder über einen virenverseuchten USB-Stick, den ein ahnungsloser Mitarbeitender an einen Computer anschliesst und damit einen IT-Gau verursacht.
Viele Change-Management-Projekte scheitern am hektischen Tagesgeschäft. Für den Wandel sind freie Mitarbeiterkapazitäten aber erfolgsbestimmend. Das untermauern die Ergebnisse einer australischen Studie.
Unternehmerin zu werden, war ihr Kindheitstraum. Heute steht Sonja Stirnimann Unternehmen in brenzligen Situationen und bei heiklen Fragen zur Seite. Seit über 26 Jahren beschäftigt sie sich mit Non-Compliance, Wirtschaftskriminalität und Cyberkriminalität.
Seit Jahresbeginn ist bei der DER Touristik Suisse AG vieles anders. Etwa die HR-Leitung, die seither von HR-Services-Leiter Jonas Belardinelli und HR-Relations-Leiterin Pavla Huber gemeinsam wahrgenommen wird.
Die Digitalisierung erfordert Mut. Auch wenn es darum geht, Führungspositionen zu besetzen. Gastautorin Magdalena Hoffman plädiert für mehr Philosophen in den Chefetagen.
Personaler sind ein riesen Frusthaufen. Aber das hat Gründe! Nach 20 Jahren im HR muss ich einfach mal etwas Dampf ablassen.
Um Fortschritte im HR zu erzielen, brauchen wir keine schnelleren Pferde. Wir müssen über die Erfindung des Autos nachdenken. Dafür sollten wir offener werden, was unsere Gesprächspartner angeht. Und auch scheinbar Unantastbares in Frage stellen.
Wie sich eine Entlassung anfühlt, erlebt Leandra Moser, als ihre Stelle bei einem Start-up abgebaut wird. Dieser berufliche Tiefpunkt ist jedoch bald überwunden und Leandra Moser treibt ihre HR-Karriere umso zielstrebiger voran. Vor drei Jahren hat die mittlerweile 31-Jährige die HR-Gesamtleitung beim Technologieanbieter Netstream übernommen.
Die Erwartungen an die Arbeitnehmenden sind hoch: Sie sollen sich fortan in flexiblen Büros ohne festen Arbeitsplatz selbstverantwortlich und in Teams organisieren. Das alles scheint schön und gut. Doch wie sieht es in der Praxis aus?