Drohungen sind Vorboten möglicher Gewaltdelikte. Sie drücken die erklärte Absicht aus, einer Person Leid oder Schaden zuzufügen oder deren körperliche Unversehrtheit zu verletzen (Meloy 2001). Bei Drohungen werden keinerlei Bedingungen angeboten, weil die drohende Person oftmals keine Alternative und keinen Spielraum mehr sieht.
Zafer Celik, Leiter Human Resources und Mitglied der Geschäftsleitung der Budliger Treuhand AG, Zürich, fragt Nicole Messi, Head of HR und Mitglied der Konzernleitung bei Swiss Automotive Group (international).
Gute Nachrichten: Das HR in KMU professionalisiert sich. Hochqualifizierte Arbeitnehmer interessieren sich immer mehr für die «Kleinen» und «Mittleren». Urs Fueglistaller, Direktor des Schweizerischen Instituts für KMU, zu Stärken, Schwächen und Trends rund um das HR in KMU.
Speziell in KMU und Familienunternehmen ist es von zentraler Bedeutung, das Mitunternehmertum der Mitarbeitenden zu fördern. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Bestehende Ansätze weisen grosse Schwächen auf. Das Konzept des psychologischen (gefühlten) Eigentums stellt hier eine viel versprechende Alternative dar.
Ausgelagert werden kann fast jede HR-Aufgabe. Zu den Klassikern gehören die Lohnbuchhaltung und die Rekrutierung von Spezialisten. Doch die Meinungen innerhalb der KMU gehen auseinander: Die einen schwören auf Outsourcing, die anderen halten gar nichts davon.
24 Stunden lang haben am Freitag im Papiersaal im Sihlcity Zürich Unternehmer, HR-Verantwortliche, Studenten, Experten aus der Inneneinrichtungsbranche und Dozenten über die Arbeitswelt der Zukunft diskutiert. In kleinen Gruppen haben sie Erfahrungen ausgetauscht, Ideen entwickelt, Zukunftsszenarien gesponnen, Vorurteile über Bord geworfen und vor allem: Für einen offenen Dialog gesorgt.
Eine Kündigung kann einem Menschen den Boden unter den Füssen wegziehen. Von einer Minute auf die andere stürzt er in eine Ausnahmesituation, aus der er öfters nicht aus eigener Kraft herausfindet. Eine professionelle Outplacement-Begleitung zeigt hier den Betroffenen oft Wege aus der Krise, wo sie vielleicht gar nicht vermutet wurden. Man muss das Potenzial nur erkennen und nutzen.
Jörg Buckmann, Leiter Personalmanagement der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), fragt Zafer Celik, Leiter Human Resources und Mitglied der Geschäftsleitung der Budliger Treuhand AG, Zürich.
Swisscom-Chef Carsten Schloter hat sich das Leben genommen. Für das Unternehmen ist es in einer solchen Situation ganz wichtig, richtig zu reagieren. Eine zentrale Rolle kommt dem HR zu, sagt Experte Matthias Mölleney.
Langweilige Referate, die immer gleichen Branchenköpfe und keine Zeit für kontroverse Diskussionen: Wer Konferenzen besucht, ist über deren Nutzen oft enttäuscht. Dabei wäre in einem vollen Tagungssaal doch ein riesiger Pool an Erfahrungen, Know-how und Ideen versammelt. Dieses Potential will die Beratungsfirma DoDifferent nutzen und organisiert eine Konferenz der völlig neuen Art - während 24 Stunden kann interdisziplinär jeder mitmachen, der Lust hat. Das Thema passt zum Format: Diskutiert wird über die Arbeitswelt der Zukunft.