Nia Joynson-Romanzina ist oberste Diversity-Verantwortliche der Swiss Re. Und damit zuständig für die Vielfalt unter den Angestellten. Vielfältig ist auch ihr eigener Weg, der sie quer durch Europa und in verschiedene internationale Organisationen führte. Heute kommt ihr eine Menschenrunde mit nur einer Nationalität ziemlich spanisch vor.
Moderne – zum Beispiel biometrische – Systeme verdrängen zunehmend die herkömmlichen Sicherungssysteme. Schlüssel sind auf dem Rückzug, dafür existieren inzwischen Schränke, die sich automatisch ver- und entriegeln. Bei aller Technik darf aber nicht vergessen werden, dass der Mensch ein zentrales Element des Sicherungssystems ist.
Hanns-Peter Cohn, CEO des Büromöbelherstellers Vitra, lebt neue Modelle der Zusammenarbeit in einem Open-Space-Büro. Was genau darunter zu verstehen ist und warum Unternehmen sich damit auseinandersetzen sollten, hat er HR Today im Interview erklärt.
Mit flexiblen Arbeitsplätzen und Home-Office können Unternehmen Raum und Kosten sparen. Dafür ist bei diesen Modellen mehr Fläche für Begegnungszonen und Sitzungszimmer nötig.
Ein Unternehmen zieht in neue Räume, ein anderes baut seine Räumlichkeiten um. Was den jeweiligen Verantwortlichen dabei wichtig war, wie sie vorgingen, was sie im Nachhinein anders gemacht hätten, erklären der HR-Leiter von SBB Cargo International und der Facility Manager von Orange.
Aus Fehlern wird man klug, heisst es. Doch dazu muss eine Organisation auch in der Lage sein, aus diesen Fehlern zu lernen. Wie sich ein solcher Lernprozess über verschiedene Divisionen und Kontinente hinweg aufgleisen lässt, beschreibt das Firmenbeispiel der Swisslog.
Mit und für Menschen zu arbeiten, zieht sich als roter Faden durch das Leben von Lydiah Wambui. Ihre Karriere führte die Kenianerin von der Krankenschwester bis zur Leiterin des Department Human Resources Management an der School of Business der Polytechnic of Namibia. Kürzlich hat sie die Schweiz besucht, um Einblicke in unsere HR-Praxis zu erhalten.
Ein Betreuungsverhältnis von über 1:400 in der Personaladministration und damit verbundene Kosten von weniger als 850 Franken pro Jahr und Mitarbeiter: Das ist möglich, wie das Beispiel der Schweizerischen Post zeigt. Dank umfassender Automatisierung kann sich das HR vermehrt höherwertigen Aufgaben zuwenden.
Die künftige Arbeitswelt unterscheidet sich grundlegend von der heutigen Realität. Die Unternehmen werden lernen, mit neuen Paradoxien umzugehen. Etwa mit der Tatsache, dass sie ihre besten Mitarbeiter gezielt abstossen müssen, um diese sogenannten Jobnomaden zu einem späteren Zeitpunkt wieder anlocken zu können.
Je nach Unternehmen sehen die HR-Leiter andere Trends auf sich zukommen: die Social Media, die Verschmelzung von Privat- und Geschäftsleben, die Suche nach Sinnhaftigkeit. Allen gemeinsam ist, dass sie darauf reagieren müssen – das HRM kann sich vor diesen gesellschaftlichen Strömungen nicht verschliessen.