Ein Unternehmer will die Zukunft seiner Firma sichern. Wie kann das aussehen? Der 64-jährige Willi Joller entschied sich, mit Hilfe eines auf Nachfolgeregelungen spezialisierten Büros seine Firma Swiss Frigo AG zu verkaufen – und weiterhin als Mitarbeiter tätig zu sein. Für einen möglichst reibungsfreien Ablauf gilt es allerdings einige Regeln zu beachten.
Mit genügend Zeit und einem guten Plan ist schon vieles getan für eine reibungslose Übergabe vom alten an den neuen Stelleninhaber. Allerdings müssen auch – von beiden Seiten – die zwischenmenschlichen Belange berücksichtigt werden. Was aber sind die Dos and Don’ts, und was kann das HR zu einer harmonischen Nachfolgeregelung beitragen?
Führende Organisationen wissen, dass ein vorausschauendes HR-Management für den Unternehmenserfolg mindestens so entscheidend ist wie die Technologie. Eine zentrale Aufgabe eines strategischen HR betrifft deshalb das Talent Management und somit die Nachfolgeplanung. Dies gelingt allerdings nur, wenn alle Beteiligten am selben Strang ziehen.
Im Human-Resources-Bereich sieht man sich häufig vor konkrete Rechenaufgaben gestellt, und weder Gesetz noch Rechtsprechung erklären die Berechnungsweise. Entsprechend häufig werden Fehler gemacht – bei manchmal kostspieligen Folgen. In der letzten Ausgabe von HR Today brachte ein erster Artikel Licht ins Dunkel. Hier folgt nun der zweite Teil.
Wenn die Mitarbeitenden dank technischen Möglichkeiten wie Laptop und Handy jederzeit und überall arbeiten können, besteht auch die Gefahr, dass die Arbeitszeiten überschritten werden und die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben verwischt. Was können Unternehmen tun, damit die effektiv geleisteten Arbeitsstunden auch wirklich erfasst werden?
Mitarbeitende tragen nicht nur zum Erfolg eines Unternehmens bei, sie können auch einen Risikofaktor darstellen. Einen, der die Firmen viel Geld kosten kann. Wer die vier Hauptpersonalrisiken kennt, kann sie als Fundament seiner HR-Strategie erfassen, messen und steuern. So werden die Personalrisiken zu Chancen, die es erfolgreich zu nutzen gilt.
Mitarbeitende können nicht nur durch Abwesenheit oder Fehler die Geschäftstätigkeit empfindlich beeinträchtigen, sie bergen auch so manches Kriminalitätsrisiko: Jedes fünfte Unternehmen in der Schweiz ist ein Opfer von Wirtschaftsdelikten. Wie aber kann sich ein Unternehmen dagegen schützen? Mit mehr Zuckerbrot – oder eben doch der Peitsche?
Menschen handeln manchmal riskant oder sicherheitswidrig. Daher gilt auch der Faktor Mensch in 95 Prozent aller Unfälle als Ursache. Oft kommt es jedoch vor, dass den Mitarbeitenden gar nicht bewusst ist, dass sie risikoreich handeln, da sie die Tätigkeit als vermeintlich sicher betrachten. Um dem entgegenzuwirken, braucht es eine gezielte Sicherheitspolitik.