Neugier aktiviert Lernzentren im Gehirn, stärkt die mentale Gesundheit und steigert die Anpassungsfähigkeit. Neurowissenschaftlerin Barbara Studer erklärt, warum diese Fähigkeit im Arbeitsalltag neu gedacht werden sollte.
In Zeiten knapper Personalmarketingbudgets bieten Web-2.0-Plattformen neue Ansätze. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Bisher setzen die Unternehmen Social Networks im Rekrutierungsprozess nur vereinzelt gezielt ein.
Das Web spielt für die Rekrutierung eine immer grössere Rolle. Manche rekrutierenden Unternehmen lassen sich im Kampf um qualifizierte Mitarbeitende einiges einfallen, viele bleiben aber beim Altbewährten.
Die Online-Jobbörsen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Sie erweitern laufend ihren Service und bieten immer häufiger Matchingverfahren an, um Kandidat und Unternehmen besser aufeinander abzustimmen.
Eine kleinere Umfrage bei Schweizer Grossunternehmen und KMU ergab: Aufgrund der Krise setzen die Rekrutierungsverantwortlichen etwas mehr auf die eigene Homepage sowie auf die Kontakte ihrer Mitarbeitenden. An den Prozessen bei der Personalsuche wurde aber kaum etwas verändert.
Wegen der Krise setzen Schweizer Grossunternehmen und KMU etwas mehr auf die eigene Homepage für die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden, wie eine Umfrage zeigt.
Renate Schuh-Eder ist Inhaberin und Geschäftsführerin der Personalberatung Schuh-Eder Consulting GmbH. Sie plädiert für effizientere und transparentere Rekrutierungsprozesse sowie für ein professionelleres Bewerbermanagement.
Für die Auswahl eines falschen Bewerbers müssen Unternehmen oft teuer bezahlen. Trotz dieses finanziellen Risikos laufen die Rekrutierungsprozesse in vielen Betrieben zu langsam, zu ineffizient und zu wenig professionell ab.
Firmen, die signalisieren, dass sie bei Neu- oder Umbesetzungen trotz Jobabbau zuerst einmal das Potenzial der eigenen Mannschaft nützen, schaffen Vertrauen und steigern die Motivation. Voraussetzungen dafür sind Transparenz und das Einhalten von Zusagen für den Karriereschritt.
Für den Coach und Buchautor Andreas Buhr ist klar: Bei Neueinstellungen dürfen heute noch weniger Fehler gemacht werden als vor der Krise. Denn nur wenn Mitarbeiter und Unternehmen zusammenpassen, entsteht echte Wertschöpfung und damit auch Gewinn.
Am Beispiel der Geschichte von Alice im Wunderland zeigt die Autorin auf, wie wichtig es ist, die Themen Strategie und Personaleinsatz eng miteinander zu verknüpfen. Denn nur so gelingt es einem Unternehmen, die richtigen Leute am richtigen Ort zu beschäftigen.