Die Journalistin Beate Kranz hat sich grundlegende Gedanken zur Erwerbstätigkeit von Frauen gemacht. Unverblümt kritisiert die Autorin Selbstverständlichkeiten in der noch immer von Männern dominierten Wirtschaftswelt. Sie fordert zum Wohle der Frau in der Wirtschaft, dass Teilzeitarbeit nicht länger als Makel im Lebenslauf betrachtet wird. Damit zielt sie auch auf die Auswahlkriterien der HR-Professionals.
Rekrutieren via Social Media ist unterdessen ein Muss für Unternehmen, aber viele machen es falsch. Der Personalberater ePunkt hat die Prozesse zahlreicher Firmen untersucht. Kleine und grosse Sünden und deren Folgen sind dabei entlarvt worden.
Obwohl die Arbeitslosigkeit im letzten Jahr leicht zugenommen hat, ist das Jobangebot in der Schweiz gewachsen. Unter dem statistischen Strich gibt es damit trotz der Wirtschaftskrise mehr Arbeit im Land.
Netzwerke gelten in der Arbeitswelt als Schmiermittel für die Karriere. Ohne Beziehungspflege geht gar nichts. Frauen schliessen sich oftmals gerne in eigenen Frauennetzwerken zusammen. Doch der Erfolg des eigenen Networkings liegt bei der Öffnung zu den Männern.
Wohin geht es mit der Arbeit in unserer Wissensgesellschaft? Eine Studie zeigt Zukunftsszenarien auf: Kunden werden zu Mitarbeitern, Arbeitsverträge wandeln sich zu Projektverträgen, und Entscheidungen werden künftig nicht mehr nur von Menschen, sondern auch von Maschinen getroffen.
Wer bei grösseren Bauprojekten als Generalunternehmer Aufträge an Subunternehmer vergibt, haftet künftig in Fällen von Lohndumping. Generalunternehmen und ihre HR-Professionals sind gut beraten, Lohnbuchhaltungen von Subunternehmen im Auge zu behalten.
Gut ausgebildete Menschen sind im Grossraum Zürich sprachlich am besten integriert. Eine Studie belegt, dass Einwanderinnen aus Süd- und Südosteuropa diesbezüglich am schlechtesten angepasst sind. Wenig überraschend ist auch die Erkenntnis, dass sich Englischsprachige kaum Deutschkenntnisse aneignen. Denn sie müssen dies nicht.
HR Managements und professionelle Personalberatungen fischen in ein und dem selben Teich. Beide rekrutieren und entwickeln in Zeiten der knapper werdenden Ressource Personal fähige und willige Leistungsträger für das eigene oder eben im Auftrag für ein drittes Unternehmen. Müssen die beiden Player deshalb Konkurrenten sein oder sollten sie nicht vielmehr partnerschaftlich agieren? Eine aktuelle Diplomarbeit geht dieser Frage nach.
Wer während seiner Schul- und Ausbildungszeit auf die Karte Büffeln gesetzt hat, wird keine Probleme in der Arbeitswelt haben. Ganz so einfach ist’s nicht, wie ein Augenschein beim «Arbeitsamt» zeigt: Gute Aus- und Weiterbildung garantieren längst kein Leben ohne Stellenverlust mehr. Auch Hochqualifizierte können langzeitarbeitslos werden.
Jeder zweite Beschäftigte in der Schweiz verstösst am Arbeitsplatz gegen Regeln. Das geht aus dem Schweizer HR-Barometer 2012 hervor. Pausen werden eigenmächtig verlängert, Geschäftsgeheimnisse verraten, Quittungen gefälscht und manche agieren aus Frust gar aktiv gegen Kollegen und Arbeitgeber. Im Interview beschreibt der Mitherausgeber des Barometers, Professor Bruno Staffelbach, wie Fehlverhalten entsteht und welches Kraut dagegen gewachsen ist.