Wo bleibt zwischen Algorithmen und Effizienzmethoden noch Platz für den Menschen? Und falls dieser Platz in Zukunft existieren soll – wofür denn? Über Gefühle, Gemeinschaft, ein HR, das mitgestaltet – und Charlie Chaplin. Eine Geschichte.
Kostendruck und Qualifizierung legen nahe, sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren. Also nutzen HR-Abteilungen für die Bearbeitung von Bewerbungen vermehrt ein neues Tool: das CV- oder Resume Parsing. Doch auch Skepsis wird darob laut.
Ein 360-Grad-Feedback ist nicht nur eine gewöhnliche Befragung, auch wenn die Methode simpel daherkommt. HR Today Special zeigt, was bei der Kompetenzbeurteilung von Nutzen ist und wo die Fallen lauern.
Selbst-Service-Prozesse sind im Personalwesen ein wichtiges Thema. Neben einer höheren Produktivität im HRM erlauben sie Führungskräften den direkten Zugriff auf signifikante Personaldaten. Eine aktuelle Umfrage zeigt, wo Self Services in Schweizer KMU bereits genutzt werden.
Die Mitarbeiter eines Unternehmens sind in der Regel Fachleute auf ihrem Gebiet. Hier schlummern deshalb meist wertvolle Ideen und innovative Lösungsansätze, die nur gehoben werden wollen. Wie diese Potenziale mit einer Standardsoftwarelösung für modernes Ideenmanagement systematisch entdeckt und ausgeschöpft werden, zeigt das Beispiel einer deutschen Fräsmaschinenherstellerin.
Die Diagnose der HR-Prozesse der Schulthess Klinik Zürich war klar: Diverse störende Symptome von Ineffizienz mussten bekämpft werden. Das Gegenmittel hiess «umfassende HRM-Lösung». Verschiedene Softwarekomponenten mussten harmonisch zu einer Anwendung kombiniert werden, die eine hohe Qualität der HR-Prozesse ermöglicht.
Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt: Der beste Entwickler wird Entwicklungsleiter. Die beste Verkäuferin wird Verkaufsleiterin. Unternehmen verlieren dadurch hervorragende Experten und gewinnen meist schlechte Manager. Andere Unternehmen leiden an Innovationsschwäche, weil Visionäre nicht in leitende Funktionen aufsteigen und diese Unternehmen nur noch verwaltet werden. Ein neuer Ansatz könnte diese Probleme lösen – und selbst bestehende Software kann dabei auf einfache Weise unterstützen.
John Casti ist weder Zukunftsforscher noch Hellseher, obwohl er die Finanzkrise von 2008 prognostizierte, mehr als zwei Jahre vor deren Eintreten. Seine Erkenntnisse bezieht er aus kühler Systemanalyse und aus einer wissenschaftlichen Theorie namens «Socionomics». Casti ist überzeugt, dass wir in einer Periode der Transformation leben. Die immer komplexere Welt werde wieder schlichter werden, sagt er im Gespräch mit HR Today.
Social Media seien nicht nur «in», sondern entwickelten sich zum revolutionären Tool, beteuern Experten. Volker Seubert, HR-Manager und Berater für Corporate Social Media in Firmen und Verbänden, erläutert, warum Enterprise 2.0 im Unternehmen einziehen müsse. Ein Plädoyer für eine offene Unternehmenskultur.